Standortfaktoren A-Z
Harte Fakten und weiche Faktoren der 5 Zielorte
Die Abzweigung in die fünf Städte wird künftig ganzheitlich geführt. Harte Standortfaktoren zeigen, ob Arbeit, Wohnraum, Gesundheit, Verwaltung und KdU klärbar sind. Weiche Standortfaktoren zeigen, ob ein Mensch dort den Tag ruhig bestehen kann: Kinderbetreuung, Kultur, Jugend, Vereine, Freizeit, Beratung, Natur und seelische Eignung.
Schwerin als exemplarischer Mecklenburg-Fall
Schwerin wird in dieser Schicht ausdrücklich als beispielhafter Mecklenburg-Zielraum geführt: Landeshauptstadt, Verwaltung, Klinik, Kultur, Wasserstadt und gut erreichbares soziales Hilfsnetz. Gerade deshalb ist Schwerin kein einfacher Selbstlauf, sondern ein Beispiel dafür, wie harte Gegebenheiten und weiche Lebensqualität zusammen gelesen werden müssen.
Greifswald
naheliegender Oberzentrums-Zielraum für Loitz
Nachreichfelder: hart 5, weich 4
MittelzentrumAnklam
regional nahes Mittelzentrum mit gut begründbarer Kostenlage
Nachreichfelder: hart 6, weich 4
OberzentrumNeubrandenburg
Fall mit dem höchsten verlässlichen Wohnungsbestand im Vergleichsfeld
Nachreichfelder: hart 6, weich 3
Oberzentrum / LandeshauptstadtSchwerin
beispielhafter Mecklenburg-Zielraum mit Verwaltung, Klinik, Kultur und Schweriner See-Landschaft
Nachreichfelder: hart 5, weich 3
MittelzentrumPasewalk
höchste Kennzahl zum Arbeitsmarkt mit genauer sozialer Klärung
Nachreichfelder: hart 6, weich 4
A-Z-Übersicht
Dieses Raster wird ortsbezogen mitgeführt. Leere oder noch nicht belegte Felder werden sichtbar als [- wird nachgereicht -] markiert und später recherchiert.
| A | Arbeit Arbeitsplätze, Branchen, Einstiegspfade, Schichtrealität. |
|---|---|
| B | Betreuung Kita, Hort, Schule, Schulsozialarbeit, Ferienbetreuung. |
| C | Kultur Kino, Theater, Museum, Kunst, Musik, Bibliothek, offene Orte. |
| D | Daseinsvorsorge Einkauf, Apotheke, Verwaltung, Post, Bank, Nahversorgung. |
| E | Erreichbarkeit Bus, Bahn, Rad, Wege, Schichttauglichkeit, Pendelrisiko. |
| F | Freizeit Sport, Wasser, Natur, Jugendtreff, Verein, Schwimmen, Ferien. |
| G | Gesundheit Hausarzt, Facharzt, Klinik, Tagesklinik, Therapie, Pflege. |
| H | Hilfe Schuldnerberatung, Familienhilfe, SpDi, Zuwanderungsberatung, Lotsen. |
| I | Identität Herkunft, Bindung, vertraute Räume, Bruchrisiko. |
| J | Jugend Jugendclub, Jugendkunst, Ausbildung, Care-Leaver, Beteiligung. |
| K | Kinder Schulweg, Betreuung, Spiel, Verein, Teilhabe. |
| L | Lernen Schule, Berufsschule, Hochschule, Nachhilfe, Qualifizierung. |
| M | Miete KdU, Mietangebot, Kaution, Genossenschaftsanteile. |
| N | Natur Grünräume, Wasser, Wald, Ruhe, Erholung. |
| O | Orientierung Ankunft, Beratung, Quartier, Lotsen, klare Wege. |
| P | Pflege Ambulante Pflege, Pflegestützpunkt, Barrierefreiheit, Angehörige. |
| Q | Quartier Nachbarschaft, Begegnung, sichere Wege, Mietertreff. |
| R | Recht Zusicherung, § 22 SGB II, § 44 SGB III, SGB VIII / XII. |
| S | Seele Ruhe, Würde, Schamreduktion, Stabilität, Tagesrhythmus. |
| T | Teilhabe Mitmachen können in Arbeit, Schule, Verein, Kultur, Nachbarschaft. |
| U | Übergang Umzugsplan, Kaution, Transport, Anmeldung, Vertrag, Ankommen. |
| V | Verwaltung Jobcenter, Jugendamt, Sozialamt, Wohnungswirtschaft, Träger. |
| W | Verlässlicher Wohnungsbestand Kommunale und genossenschaftliche Wohnungsakteure. |
| X | X-Faktor Ein lokaler Sondervorteil oder Sondernachteil im Einzelfall. |
| Y | Young / U25 Junge Erwachsene, Care-Leaver, Ausbildung, Jugendwohnen. |
| Z | Zumutbarkeit Freiwilligkeit, Gesundheit, Familie, Entfernung, Bindung. |
Nachreichfelder als Rechercheauftrag
Nachzureichen sind je Ort: KdU-Grenzen nach Haushaltsgröße, freie Wohnungen bei verlässlichen Großvermietern, Kita-/Hortkapazitäten, Schulen, Jugendclubs, Ferienfreizeit, Vereine, Kulturorte, Kino, Bibliothek, Sportangebote, Beratungsstellen, SpDi, Schuldnerberatung, Sozialdaten, ÖPNV-Schichttauglichkeit und aktuelle Einstiegsarbeitsplätze.